Haare – das leidigste Männerthema

Haare – das leidigste Männerthema

Wer jung und dynamisch ist, hat zwar so manche Probleme, aber an Haarausfall ist in den meisten Fällen noch nicht zu denken. Dieses Problem trifft nicht jeden, es gibt genügend Männer, die im Alter noch eine volle Haarpracht tragen, diese zwar weiß oder grau ist, aber sonst dicht wie immer schon gewesen. Wer allerdings vom Haarausfall betroffen ist, hat meist sehr mit sich und dem Umfeld zu kämpfen, bis die Glatze akzeptiert wird.

Ursachen

Diffuser Haarausfall rührt oft daher, dass sich nicht ausgewogen genug ernährt wird. Da viele Männer selten Obst, Gemüse und sonstiges “Grünzeug” auf ihrem Speiseplan stehen haben, fehlen wichtige Enzyme, um Kopfhaut und Haarwurzel zu stärken. Doch auch die Einnahme von starken Medikamenten, z.B. Betablocker oder Mittel für Epileptiker, können an der schwindenden Behaarung eine Mitschuld tragen. Eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse kann ebenfalls Auslöser sein.

Entgegenwirken

Wenn die lichter werdende Behaarung bemerkt wird, kann sofort gehandelt werden. Der erste Schritt besteht im Gang zum Hautarzt. Durch diesen muss erst einmal die konkrete Ursache festgestellt werden. Derweil sollte sich ausgewogen ernährt werden, um eventuell fehlende Enzyme aufzufüllen. Ebenfalls gibt es Schampoos, Cremes und andere Produkte, diese Therapien sollten allerdings vom Hautarzt empfohlen werden. Mit diesen Produkten können schlummernde Follikel, das sind die Haarwurzeln, eventuell wieder aktiviert werden. Arbeiten die Wurzeln, wachsen wieder Haare. Doch das funktioniert nur, wenn die Wurzeln noch vorhanden sind, eben nur “schlummern”.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einer Haartransplantation. Diese “Therapie” ist jedoch sehr kostspielig. Wenn allerdings die Psyche sehr stark unter der verlorenen Haarpracht leidet, besteht die Chance, von der Krankenkasse zumindest einen Zuschuss zu erlangen. So sollte dann mit dem Hautarzt abgestimmt werden, welche Art von Haartransplantation in Frage kommt, sei es die Verpflanzung einzelner Haare, Haarbüschel oder Hautstreifen mit Haaren. Nach Durchführung der Transplantation muss nur noch gehofft werden, dass die verpflanzten Haare nicht abgestoßen werden oder mit der Zeit erneut ausfallen.

Im Großen und Ganzen ist es der Männerwelt anzuraten, sich besser zu ernähren, sollte keine Glatze gewünscht sein. Dies hat die positive Nebenwirkung, dass Krankheiten, bei denen starke Medikamente benötigt werden, ebenfalls verhindert werden können, was wiederum zur Folge hat, dass die Haarpracht nicht unnötig belastet wird.










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