Todesfall – was tun, was hilft? Tipps und Hausmittel
Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll
Anmerkungen: Ein unerwarteter Todesfall ist für die Familienangehörigen im ersten Moment eine Situation, die kaum zu bewältigen ist. Dabei ist es vollkommen in Ordnung, seine Trauer zu zeigen und sich mehrere Tage um nichts anderes als den Todesfall zu kümmern. Was Sie im Einzelnen bei einem Todesfall in Betracht ziehen müssen, erfahren Sie in der folgenden
Anleitung.
1
Im Todesfall müssen Sie einen
Arzt verständigen, der den entsprechenden Totenschein ausstellen muss. Dieser Schritt ist jedoch nur relevant, wenn ein
Mensch zu Hause verstorben ist.
2
Sie haben die Möglichkeit, zu entscheiden, ob der Verstorbene für einen gewissen Zeitraum zu Hause verweilen darf. Je nach Bundesland haben Sie so bis zu 36 Stunden Zeit, Abschied zu nehmen.
3
Darüber hinaus haben Sie die Wahl, ob Sie sich von einer Pastorin oder einem Pastor in den ersten Stunden betreuen lassen möchten. Sie können in Erwägung ziehen, ob eine Aussegnung am Bett des Verstorbenen durchgeführt werden soll.
4
Auch wenn Sie sich nicht in der Lage fühlen, über Finanzen nachzudenken, so müssen Sie dennoch die Verfügung und Verträge des Verstorbenen suchen und dementsprechend handeln. So ist beispielsweise ein Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut notwendig.
5
Bis zur Beisetzung oder der Trauerfeier müssen Sie einen Bestatter verständigen, damit der Verstorbene in die Leichenhalle überführt werden kann. Dabei müssen Sie mit dem Bestatter die Organisation und Planung der Trauerfeier besprechen. Klären Sie dabei ab, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen möchten.
6
In den nächsten Tagen müssen Sie sich für eine Bestattungsart, für den Friedhof und Grab entscheiden. Zugleich müssen Sie Grabnutzungsrechte entweder erwerben oder verlängern.
Tags: Angst, Arzt, Beisetzung, Gesundheit, Grab, Sonstiges, Tod, Todesfall, Trauer, Trauerfeier, was tun
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