Hausmittel gegen Neurodermitis – was hilft?

Hausmittel gegen Neurodermitis – was hilft?
Was man braucht: Ringelblumenöl, Nachtkerzenöl, Kamillentee
Kostenpunkt: Öle 4 Euro, bei Selbstherstellung etwa die Hälfte
Zeitaufwand: Ölherstellung benötigt 3 Wochen
Schwierigkeit: mittel
1
Haut mit Neurodermitis zeigt oftmals eine Tendenz zu extremer Trockenheit. Pflegen Sie besonders intensiv mit Ringelblumenöl, Johannis-Krautöl oder Sesamöl.
2
Wenn Sie das Ringelblumenöl selbst zubereiten möchten, befüllen Sie eine Flasche mit Ringelblumen und gießen mit Sesamöl (ersatzweise Mandelöl, Traubenkernöl, Weizenkeimöl oder Aprikosenkernöl) auf.
3
Die Flasche sollte mindestens drei Wochen an einem warmen Ort stehen bleiben, bis der Inhalt durch ein feines Tuch (ersatzweise Teefilter) gefiltert werden kann.
4
Bewahren Sie dieses Öl in einer dunklen Glasflasche auf und reiben Sie die betroffenen Stellen mindestens einmal täglich damit ein.
5
Unterstützen Sie die körpereigenen Heilkräfte von innen heraus durch die Einnahme von Nachtkerzenöl. Nehmen Sie täglich fünf bis zehn Tropfen Nachtkerzenöl mit einem halben Glas Wasser ein.
6
Bei starkem Juckreiz benutzen Sie Kamillentee, Salbeitee, Ringelblumentee oder Johannis-Krauttee für Waschungen, Auflagen und Bäder.
7
Auf einen Liter kochendes Wasser werden zwei Handvoll Kräuter gegeben, dann muss der Tee zehn Minuten ziehen und abgeseiht werden.
8
Achten Sie verstärkt auf natürliche Fasern in der Bekleidung und natürliche Ernährung und versuchen Sie, möglichst nicht zu kratzen, auch wenn es schwer fällt.
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