Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung – was hilft?
Was man braucht: Tee (Thymian, Kamille, Salbei), ätherische Öle (Thymian, Eukalyptus, Pfefferminz), Zitrone, Meerrettich, Zwiebel, Rotlichtlampe, Meersalz
Kostenpunkt: Tees ab 1,50 Euro, ätherische Öle ab 2,50 Euro (Reformhaus, Bioladen)
Zeitaufwand: täglich 15 bis 30 Minuten
Schwierigkeit: mittel
1
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) wird durch Entzündung des Nasenschleims hervorgerufen und kann sogar die gefährliche Stirnhöhlenvereiterung hervorrufen. Schaffen Sie deshalb vorher mit Hausmitteln Abhilfe.
2
Sie sollten täglich mehrere Tassen Thymiantee trinken (ein Esslöffel Blüten auf eine Tasse kochendes Wasser); insgesamt zwei Liter Flüssigkeit pro Tag.
3
Thymian (ersatzweise Kamillentee oder Salbeitee) benutzen Sie ebenfalls für Dampfbäder: Geben Sie zwei Handvoll Blüten/Blätter/Stängel auf einen Liter Wasser und kochen Sie das Ganze auf. Beugen Sie Ihr
Gesicht über das Dampfbad; decken Sie den
Kopf mit einem Tuch ab.
4
Stärkend, abschwellend und befeuchtend wirken ebenfalls Dampfbäder mit einem Esslöffel Meersalz auf einen Liter Wasser. Man kann auch fünf bis zehn Tropfen Eukalyptusöl, Teebaumöl oder Pfefferminzöl auf einen Liter kochendes Wasser geben und den Dampf inhalieren.
5
Bei starken Druckschmerzen machen Sie schnell eine Auflage mit kühlem Quark, und zwar auf Wangen und Stirn. Danach lassen Sie warme Auflagen mit Zitronenwasser folgen (250ml heißes Wasser plus Saft einer ganzen Zitrone).
6
Nehmen Sie täglich mindestens zweimal einen Löffel roh geriebenen Meerrettich zu sich. Wenn Ihnen das pur zu scharf ist, können Sie den Meerrettich auch auf einen Buttertoast streichen und dann essen.
Tags: Erkältung, Gesundheit, Hausmittel, Heilung, Hilfe, Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen, Sinusitis, Sonstiges Artikel drucken
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